Wie beeinflussen Prozess- und Parameterstudien die Werkstoffperformance?
Experimentelle Studien zu Einflüssen von Prozessparametern auf Gefügeentwicklung und mechanisches Verhalten bei Metallen – von Schweißen und Fügen
bis Additive Fertigung und Wärmebehandlungen. Ziel ist eine schnelle Rückkopplung zwischen Prozessfenster und Werkstoff-Performance.
Besonders relevant sind derzeit
Werkstoffscreening und Legierungsentwicklung,
lokale Schweißnaht- und WEZ-Bewertung,
Gradienten und Übergänge
sowie
lokale Materialdaten für FEM.
- High-Throughput-Strategien für robuste Parameterfenster zur Legierunsentwicklung
- Ortsaufgelöste Bewertung (HEZ, Schichten, Gradienten, Umformung)
- Labor-/Inline-/mobile Anwendung für prozessnahe Entscheidungen
Wie werden Prüfverfahren entwickelt und optimiert?
Weiterentwicklung des Eindruckverfahrens (z. B. nach DIN SPEC 4864) und angrenzender Methoden für schnellere Messzeiten,
höhere Ortsauflösung und zuverlässige Kennwertableitung.
- Werkstoffcharakterisierung als Wissensseite für Mikrostruktur, Prozesseinflüsse, lokale Kennwerte und ergänzende Analytik
- Inverse FEM, 3D-Topografie & Bildverarbeitung
- Automatisierung (Kameranutzung, Punktwahl, Prüfsequenzen)
- Methoden-Harmonisierung mit Zug- und Härteprüfung
- Validierung von Zugversuch und Indentation Plastometry für belastbare Einordnung lokaler Kennwerte
Wie verbessern Digitalisierung und Datenintegration die Werkstoffprüfung?
Aufbau eines vernetzten Daten-Ökosystems für Prüfungen: automatisierte Erfassung, sichere Ablage, reproduzierbare Auswertung
und Schnittstellen.
- Werkstoffscreening-Seite für hochdichte Vergleichskampagnen
- FEM-Seite für simulationsgetriebene Projekte
- i3D-Systeme für spätere Laborintegration