Produkt

i3D® Eco für kompakte lokale Werkstoffkennwerte

Für Teams, die lokale Werkstoffkennwerte intern nutzen wollen, ohne direkt mit maximaler Automatisierungs- und Mappingtiefe zu starten. i3D® Eco bringt das Eindruckverfahren kompakt ins Labor.

i3D Eco in kompakter Frontansicht
i3D® Eco als kompakter Einstieg für lokale Werkstoffkennwerte, Screening und reproduzierbare Laborroutinen.

Konstruktion

i3D® Eco

i3D Eco Frontansicht
i3D® Eco – Frontansicht
i3D Eco Seitenansicht
i3D® Eco – Seitenansicht
i3D Eco in Laborumgebung
i3D® Eco – kompakte Laborplattform

Kernpunkte

STANDARD

72 s im Standardmodus

Planen Sie mit rund 72 Sekunden pro Messpunkt im regulären Eco-Ablauf.

OPTIONAL

Superspeed für schnelle Vergleiche

Wenn Varianten schnell gegeneinander bewertet werden sollen, ist ein deutlich schnellerer Modus ergänzbar.

PLATTFORM

Kompakter Einstieg

Eco bringt lokale Werkstoffkennwerte ins Labor, ohne ein großes Automatisierungsprojekt vorauszusetzen.

3D

Optische Ergänzung optional

Bei Bedarf kommt optische 3D-Information aus Prüfeindruck und Topografie dazu.

Was im Setup direkt zählt

Eco ist richtig, wenn lokale Werkstoffkennwerte intern verfügbar werden sollen und der Einstieg bewusst kompakt bleiben muss. Das System nutzt dieselbe methodische Grundlogik wie größere i3D®-Plattformen, bleibt aber in Aufstellung, Einstiegshürde und Routinen näher am klassischen Laborbetrieb.

Damit eignet sich Eco besonders für erste interne Prüfabläufe, Machbarkeitsbewertungen, Screening, Variantenvergleiche und dokumentierte Laborarbeit, ohne direkt auf maximale Punktzahlen und große Messkampagnen ausgelegt zu sein.

Technische Eckdaten

Punkt Beschreibung
Prüfverfahren Eindruckverfahren nach DIN SPEC 4864 für lokale Dehngrenze RIp0,2, lokale Zugfestigkeit RIm und Spannungs-Dehnungs-Kurven.
Systemlogik Kompakte Laborplattform für lokale Materialcharakterisierung und erste interne Routinen.
Standardmodus Rund 72 Sekunden pro Messpunkt im regulären Ablauf.
Superspeed Optional für kürzere Punktzeiten, wenn Varianten schneller verglichen werden sollen.
3D-Modul Optische 3D-Messung optional für Oberfläche, Prüfeindruck und ergänzende Dokumentation.
Software Inverse FEM-Auswertung im selben digitalen Ablauf wie auf größeren i3D-Systemen.
Beschaffung Projektbezogene Ausstattung mit optionalen Modulen, Softwarepaketen und Beschaffungslogik.

Wann Teams nach i3D® Eco suchen

Suchmuster rund um i3D® Eco lauten oft lokale Werkstoffkennwerte intern bestimmen, Alternative zum Zugversuch für kleine Proben, Werkstoffscreening im Labor starten oder Spannungs-Dehnungs-Kurven lokal messen. Genau an dieser Stelle setzt Eco an: kompakt, intern beherrschbar und ohne sofortiges Großprojekt in Automatisierung oder Inline-Integration.

Für viele Teams ist Eco der richtige erste Schritt, wenn lokale Kennwerte nicht länger nur extern oder über grobe Härteumwertungen verfügbar sein sollen. Die Seite beantwortet deshalb nicht nur die Produktfrage, sondern die eigentliche Suchabsicht: Wie komme ich im Labor schneller zu belastbaren lokalen Materialdaten?

Warum das relevant ist

  • Weniger Aufwand und kürzere Wege als klassische Zugversuchsserien bei kleinen oder lokalen Fragestellungen
  • Lokale Dehngrenze, Zugfestigkeit und Fließkurven intern verfügbar statt nur über externe Laborpfade
  • Geeignet für Labor, F&E und QS, wenn erste Routinen reproduzierbar aufgebaut werden sollen
  • Guter Einstieg, wenn spätere Skalierung zu Pro oder Inline offen bleiben soll

Welche Fragen Eco praktisch beantwortet

LABOR

Wie starte ich intern mit lokalen Kennwerten?

Eco hilft Teams, lokale Materialcharakterisierung intern aufzubauen, ohne direkt in große Messkampagnen oder Integrationslogiken einzusteigen.

SCREENING

Wie vergleiche ich Varianten schneller?

Für Machbarkeitsbewertungen, Variantenvergleich und erste Screening-Routinen ist Eco oft wirtschaftlicher als wiederholte klassische Zugversuche.

HÄRTE

Warum nicht nur Härte umwerten?

Die DIN SPEC 4864 wurde genau entwickelt, um die Lücke zwischen schneller Härteprüfung und aussagekräftigerem Materialverhalten besser zu schließen.

Was DIN SPEC 4864 und ASTM E3499 für Eco bedeuten

Die DIN SPEC 4864 beschreibt ein zerstörungsarmes, lokales Prüfverfahren zur Ermittlung von Fließkurven und Vergleichskennwerten zum Zugversuch. ASTM E3499 führt dieselbe Grundlogik international als indentation plastometry fort: Streckgrenze, Zugfestigkeit und plastische Spannungs-Dehnungs-Eigenschaften werden aus Prüfeindruck, Restgeometrie und inverser FEM abgeleitet.

Für Eco heißt das: kompakter Einstieg, aber methodisch dieselbe Grundidee wie auf größeren Plattformen. Gleichzeitig gilt auch hier die Grenze aus ASTM E3499: Die Methode liefert keine Bruchdehnung und keine Frakturkennwerte. Wenn genau diese Größen gesucht werden, bleibt der klassische Zugversuch erforderlich.

Warum Eco als lokales Werkstoffprüfsystem für F&E gesucht wird

Eco ist auf Suchmuster wie lokales Werkstoffprüfsystem für F&E, Werkstoffcharakterisierung im Labor, lokale Kennwerte intern bestimmen oder automatisierte Werkstoffprüfung kleiner Proben ausgerichtet. Die Systemlogik ist bewusst kompakt: lokale Dehngrenze, Zugfestigkeit und Spannungs-Dehnungs-Kurven sollen intern verfügbar werden, ohne sofort ein großes Automatisierungs- oder Inline-Projekt auszulösen.

Genau deshalb ist Eco stark, wenn Teams nach einer Alternative zum Zugversuch für kleine Proben, nach Werkstoffscreening mit lokalen Kennwerten oder nach einem ersten System für lokale Spannungs-Dehnungs-Kurven am Bauteil suchen. Methodisch bleibt die Logik dieselbe: instrumentierter Prüfeindruck, inverse FEM und lokale Werkstoffkennwerte aus dem Eindruckverfahren.

Wo Eco typischerweise den Einstieg schafft

  • Laboreinsatz: interne lokale Materialcharakterisierung statt externer Laborpfade
  • Screening: Metallproben, Varianten und erste Vergleichskampagnen wirtschaftlich aufsetzen
  • FEM-nahe Entwicklung: lokale Materialdaten für erste Materialmodelle und simulationsnahe Bewertung ableiten

i3D® Software

Auch Eco nutzt dieselbe Auswertelogik für lokale Werkstoffkennwerte und Spannungs-Dehnungs-Kurven.

i3D Software zur Auswertung lokaler Werkstoffkennwerte im Eco-Workflow

Gleiche Auswertelogik, kompakterer Einstieg

Der kompakte Einstieg ändert nichts an der eigentlichen Auswertung: inverse FEM, lokale Dehngrenze, lokale Zugfestigkeit und Spannungs-Dehnungs-Kurven laufen im selben digitalen Ablauf. So bleiben Aussagen, Vergleichbarkeit und Dokumentation auch im kleineren Setup belastbar.

Praxis & Ausbaupfad

LABOR

Schneller interner Start

Gut für Labor, F&E und QS mit einer klaren ersten Aufgabenstellung und wirtschaftlichem Einstieg.

SCREENING

Erste Routinen sauber aufbauen

Sinnvoll für Machbarkeitsbewertung, Screening, Variantenvergleich und reproduzierbare lokale Vergleiche.

AUSBAU

Später skalierbar

Wenn später mehr Punkte, Automatisierung oder Mapping gebraucht werden, ist der Übergang zu Pro oder Inline klar ableitbar.

Angrenzende Systemlogiken

i3D PRO in dunkler Frontansicht

AUTOMATISIERTE KAMPAGNEN

i3D® PRO

Wenn viele Punkte, Raster und strukturierte Kampagnen mit klarer Punktlogik gefahren werden sollen.

i3D Inline in einer prozessnahen Prüfumgebung

PROZESSNAHE QS

i3D® Inline

Wenn lokale Werkstoffkennwerte näher an Fertigung, QS und kritische Bauteilzonen rücken sollen.

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Fragen zu i3D® Eco

Was ist der Unterschied zwischen Eco und Pro?

Eco ist der kompaktere Laboreinstieg für erste Routinen und interne lokale Werkstoffkennwerte. Pro ist die stärkere Plattform für viele Punkte, XY-Positionierung, Raster, Schweißzonen und größere Screening-Kampagnen.

Wann lohnt sich lokale Werkstoffcharakterisierung statt klassischer Zugversuche?

Vor allem bei kleinen Proben, lokalen Zonen, Variantenvergleich und ersten Screening-Routinen. DIN SPEC 4864 schließt die Lücke zwischen schneller Härteprüfung und aufwendigen Zugversuchen, wenn lokale mechanische Aussagen wirtschaftlich gebraucht werden.

Welche Kennwerte werden aus dem Eindruck bestimmt?

Vor allem lokale Dehngrenze RIp0,2, lokale Zugfestigkeit RIm und Spannungs-Dehnungs-Kurven. Bruchdehnung und Frakturverhalten gehören nach ASTM E3499 nicht zu den Ergebnissen.

Wie schnell können Screening- oder Vergleichskampagnen laufen?

Im Standardmodus rund 72 Sekunden pro Messpunkt. Für schnellere Vergleichslogiken ist ein optionaler Superspeed-Modus ab ungefähr 20 Sekunden pro Punkt möglich.

Eignet sich das System für Schweißnähte, kleine Proben oder reale Bauteile?

Ja, wenn die Aufgabenstellung kompakt bleibt. Eco passt für kleine Proben, lokale Vergleiche, ausgewählte Schweißzonen und reale Bauteile, sofern kein großes Automatisierungs- oder Rasterprojekt im Vordergrund steht.

Wie kommen die Daten in FEM oder Materialmodelle?

Auch Eco nutzt inverse FEM zur Auswertung. Daraus entstehen lokale Spannungs-Dehnungs-Kurven und Kennwerte, die für Variantenvergleich, Materialbewertung und simulationsnahe Materialmodelle weiterverwendet werden können.